Wirtschaftsmotor Handwerk stärken

Die Enquetekommission zur Zukunft von Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen hat ihre Arbeit beendet und einen Abschlussbericht vorgelegt. Wir von der CDU begrüßen den Bericht ausdrücklich und sind froh, dass er nach einigen schwierigen Diskussionen im Konsens aller Fraktionen verabschiedet werden konnte. Das ist eine klare Botschaft des Landtags an Handwerk und Mittelstand in Nordrhein-Westfalen. Trotz aller Kompromisse, die für die Konsensfindung nötig waren, trägt der Bericht über weite Strecken die Handschrift der CDU. Wir sind entschlossen, die Empfehlungen des Berichts in enger Abstimmung mit dem Handwerk in den kommenden Jahren umzusetzen.

Der Bericht zeigt: Nordrhein-Westfalen braucht einen wirtschaftspolitischen Neuanfang. Wir müssen konsequent auf die Potentiale von Handwerk, Mittelstand und Unternehmertum setzen und dafür hervorragende Rahmenbedingungen in Land und Kommunen schaffen. Nordrhein-Westfalen braucht eine Qualitätsoffensive in der Bildungspolitik, um die Ausbildungsreife von Schulabgängern zu steigern und den politischen Stellenwert der beruflichen Bildung zu erhöhen. Wir dürfen uns im Vergleich der Bundesländer nicht mit Plätzen am Tabellenende beim Wirtschaftswachstum und bei den Ausgaben für Berufsbildung zufrieden geben. Handwerks- und Mittelstandspolitik müssen in Nordrhein-Westfalen künftig als ordnungspolitische Querschnittsaufgabe für Landtag und Landesregierung verstanden werden.

 

Unser besonderer Dank gilt dem nordrhein-westfälischen Handwerk für die Unterstützung der Kommissionsarbeit. Der Präsident von HANDWERK.NRW, Andreas Ehlert, hat als von der CDU-Fraktion benannter Sachverständiger maßgeblich zum Erfolg der Kommission beigetragen und den Konsens möglich gemacht. Viele Experten aus dem Handwerk haben uns wichtige Einblicke in die Entwicklung der Märkte, Berufsbilder und politischen Rahmenbedingungen des Handwerks gegeben.