Verkehr

NRW ist das Durchfahrtland Nr. 1 in Deutschland. Dies gilt insbesondere für den Güterverkehr. Bei allen Umweltproblemen, die wir haben, ist darauf zu achten, dass der Verkehr tatsächlich fließt – zu Luft, zu Wasser, zu Straße und zu Schiene. Nordrhein-Westfalen kann auf keines der Verkehrsmittel verzichten und hat daher diese sämtlichst zu fördern. Brücken sind regelmäßig zu warten und falls erforderlich, auch dort auszubauen, wo sie tatsächlich notwendig erscheinen und der Einschnitt für die Umwelt erträglich ist.

Der RRX ist notwendig, jedoch ist darauf zu achten, dass die Bürger in Angermund möglichst weitgehend vor entsprechend weiterem Lärm geschützt werden. Der Einschnitt durch ein weiteres Gleisbett ist dort erheblich. Angermund muss daher den bestmöglichen Lärmschutz erhalten. Der Lärmschutz in den übrigen Teilen der nördlichen Stadtteile ist auch zu fördern. Dort, wo Menschen in der Nähe von Gleisen wohnen, sind Verbesserungen dringend erforderlich. Hierfür werde ich mich auch verstärkt einsetzen.

Flughäfen sind die Jobmotoren NRW’s, insbesondere der Flughafen Düsseldorf. Natürlich ist hier darauf zu achten, dass man sich an den Angerlandvergleich hält und die Nachbarschaft vor Lärm und sonstigen Emissionen und Beeinträchtigungen weitestgehend schützt.

Eine Landesregierung, die unsere Straßen im größten Bundesland Deutschlands verkommen lässt und nicht darauf achtet, dass der Transport von Menschen und Waren gewährleiste vernünftig ist, gehört abgewählt.

Eine bürgernahe Verkehrspolitik für Düsseldorf setzt eine vernünftige Planung voraus. Nur mit dementsprechenden Planungen sind die notwendigen Zuschüsse des Bundes auch zu erhalten. Rot-Grün im Land ist im Tiefschlaf und mögliche Fördermittel werden nicht abgerufen. Ein vernünftiges gesundes Miteinander aller Verkehrsteilnehmer (Luft, Schiene, individual Verkehr und Wasserstraßen) ist erforderlich.

Der öffentliche Personennahverkehr ist auszubauen. Die U-Bahn-Trassen sind ein voller Erfolg. Die CDU fordert eine schnelle Umsetzung der Straßenbahnlinie U81 im Norden als unterirdische Lösung zum Wohle der Anwohner und der Stadt.


Die CDU will die konsequente Weiterverfolgung der Rheinquerung nach Lörick, die Verlängerung der U 71 im Süden bis Garath/Hellerhof, die verbesserte Anbindung des Glasmacherviertels im Osten, die Messeanbindung über die U 80, die Westanbindung der Universität mit der U 73, die Verlängerung der U 74 bis Benrath sowie die Verlängerung der 705 von Eller nach Gerresheim. Langfristig soll die Wehrhahn-Linie bis zum Staufenplatz verlängert werden. Die Linie 708 ist zu erhalten. Der Flughafen benötigt eine Busanbindung  zur Innenstadt/ Altstadt.

Ohne Individualverkehr geht es nicht.
Die CDU ist gegen ein generelles Tempolimit von 30 km/h in Großstädten.
Die CDU hält an der grünen Welle in Düsseldorf fest.
Wir sind für Quartiersgaragen und den Erhalt der Straßensysteme. Die Anbindung über die B8N muss überdacht werden. Verkehrsknotenpunkte, wie in Kaiserswerth und am Kennedydamm, müssen neu gestaltet werden. Auch der Individualverkehr muss schneller fließen. Weitere Park-and-Ride-Plätze sind zu schaffen.
Carsharing-Modelle sind zu fördern. Blitzanlagen sollen nur dort aufgebaut werden, wo Unfallschwerpunkte sind. Eine weitere Förderung der E-Mobilität im Bereich des Individualverkehrs ist erforderlich.

Mobilität zu Fuß und per Fahrrad setzt funktionstüchtige Geh- und Fahrradwege insbesondere für Kinder, ältere Menschen und Behinderte voraus. Das Fahrradwegenetz ist weiter auszubauen. Weitere Bike-Sharing-Systeme sind anzubieten.

Der Flughafen Düsseldorf ist der größte und der einzig rentable in NRW. Er stärkt den Standort! Eine Kapazitätserweiterung des Flughafens ist möglich, wenn gleichzeitig auch mehr Lärmschutz für die Anwohner geschaffen wird. Dies insbesondere zu den Nachtzeiten.

Auch an den Bahnstrecken ist dringend weiterer Lärmschutz erforderlich. Der RRX bietet hier neue Möglichkeiten. Das Programm der Bundesregierung der Deutschen Bahn, nunmehr sämtliche Güterzüge auf sog. Flüsterbremsen umzurüsten, hilft und ist ein positives Signal. S-Bahnhöfe und Bahnhöfe sind zeitnah barrierefrei umzubauen und mit Videoüberwachung auszustatten