Frau Löhrmann und die grüne Leichtigkeit der Schulpolitik

Februar 18, 2017

Nach sieben Jahren als Schulministerin hat Frau Löhrmann die katastrophale Bilanz grüner Schulpolitik zu verantworten. Für sie ist diese Bilanz aber offenkundig kein Grund dafür, nicht auch in Zukunft mit teuren und unausgegorenen Ideen Eltern, Schüler und Lehrer zu malträtieren. Denn sie hat nun ihre schulpolitischen Wunschvorstellungen für die kommenden Jahre zum Besten gegeben.

Über 4.300 Lehrerstellen sind unbesetzt. Nun sollen alle Grundschulen für jede Ganztagsgruppe einen Erzieher und ergänzendes Personal vom Staat erhalten. Anstatt neue Personalträume aufzubauen, sollte sie sich erst einmal darum kümmern, das Defizit bei der Besetzung bestehender Stellen zu beheben.

Zudem schafft Frau Löhrmann Ungerechtigkeit in der Lehrerschaft und spaltet sie: Die amtierende Schulministerin möchte nur neu eingestellten Lehrern an Grundschulen mit Besoldungsstufe A13 vergüten. Das bestehende Lehrpersonal kann mit derart finanziellem Wohlwollen nicht rechnen.

Frau Löhrmann scheint die Leichtigkeit des Seins in der Schulpolitik für sich entdeckt zu haben. Eine Entdeckung, die die Schulpolitik in Nordrhein-Westfalens dauerhaft ins Nichts führt.

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