A1-Rheinbrücke: Checkpoint Mike ist Symbol für rot-grünes Regierungsversagen

Dezember 16, 2016

Laut eines Berichts von WDR online wurde trotz der Blitzanlage für Lkw-Fahrer auf der Leverkusener A1-Rheinbrücke noch kein einziges Bußgeld verhängt. Die Blitzanlage und auch die Sperre für Lkws sollten laut Verkehrsminister Groschek Fahrer abschrecken, über die Brücke zu brettern. Die Blitzanlage hat ihr Ziel verfehlt, die Sperre erzeugt nur Staus und kann von Lkw-Fahrern locker ausgetrickst werden. Das Prestigeobjekt „Checkpoint Mike“ droht zum Flopp zu werden.

460 Beweisfotos der Blitzanlage liegen dem Kölner Ordnungsamt vor. Die schlechte Bildqualität der Anlage und lange Bürokratiewege haben bis jetzt verhindert, dass die Verstöße geahndet werden. Wieder einmal erweist sich die rot-grüne Landesregierung als völlig handlungsunfähig.

Nach den neuerlichen Erkenntnissen über die Ineffektivität der Blitzer, ist das Fazit: Minister Groschek hat den Menschen einen riesengroßen Bären aufgebunden. Wäre Märchenerzähler ein Beruf, sollte Herr Groschek in diese Branche wechseln. Dort wäre er sicher erfolgreicher als in seinem Verkehrsministerium.

Seit 2014 ist die Leverkusener Brücke für Lkw über 3,5 Tonnen Gewicht wegen schwerer Schäden gesperrt, aber trotzdem fuhren zwei Jahre lang täglich über 150 schwere Lkw darüber. Wirksamen Kontrollen hat es in zwei Jahren nicht gegeben. Dadurch sind zusätzliche Schäden entstanden, die möglicherweise zu einer Komplettsperrung noch vor dem Neubau führen werden.

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